Darum greifen wir bei Stress zu Süßem
| Aktualisiert: 15.06.2026
So entsteht das Verlangen nach Süßem
Ein stressiger Tag, ein voller Kopf und plötzlich ist die Tafel Schokolade weg, ohne dass man es bewusst geplant hat. Dahinter steckt kein Zufall, sondern eine körperliche Reaktion auf Stress.
Das passiert bei Stress
- Der Körper schüttet das Stresshormon Cortisol aus.
- Das Signal: Der Körper braucht schnell Energie.
- Süßes liefert genau diese schnelle Energie.
- Der Blutzucker steigt rasch an – ein kurzer Energieschub entsteht.
- Gleichzeitig wird das Belohnungssystem aktiviert.
- Die Folge: Wir fühlen uns kurzfristig besser und entspannter.
Das Problem: Der Effekt hält nicht lange an. Der Blutzucker fällt wieder ab und das nächste Verlangen folgt. Ein Kreislauf entsteht.
Was stattdessen hilft
- regelmäßig essen, um starke Schwankungen zu vermeiden
- Eiweiß und Ballaststoffe einbauen (z. B. Joghurt, Nüsse)
- kurz innehalten: Habe ich Hunger oder Stress?
- kleine Pausen statt „nebenbei snacken“
Alternative Nervennahrung
Und wenn doch einmal Nervennahrung nötig ist, greifen Sie zu diesen Dingen:
- Naturjoghurt mit Nüssen oder Beeren
- Banane mit einer Handvoll Mandeln
- Vollkornbrot mit Frischkäse
- Haferflocken mit Joghurt oder Milch
- Gemüsesticks mit Hummus
Veröffentlicht: 30.05.2026 - Aktualisiert: 15.06.2026